Exkursionen

WiSe 2019/20: Logistics Live!

Exkursion zum Alnatura Verteilzentrum in Lorsch und Besuch der BASF SE und der KTL Kombi-Terminal Ludwigshafen GmbH

Im Rahmen von Logistics Live! als Teil des betriebswirtschaftlichen Seminars am Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik führten die beiden Exkursion im Wintersemester 2019/2020 rund 25 Bachelor- und Masterstudierenden der TU Darmstadt zu Alnatura, BASF SE und der KTL Kombi-Terminal Ludwigshafen GmbH.

Am ersten Exkursionstag wurde das Alnatura Verteilzentrum in Lorsch besucht. Nach einer kurzen Einführung zur Logistik bei Alnatura durch Klaus Böhmer (Leiter Logistik und SCM) und Team, ging es für die Studierenden zu einer Führung ins Lager von Alnatura. Bei der Führung konnten die Studierenden den kompletten Prozess vom Wareneingang bis hin zur Kommissionierung und zum Warenausgang kennenlernen. Anschließend hatten die Studierenden dann am Nachmittag die Gelegenheit, zusammen mit Logistikexperten von Alnatura ihr Fachwissen bei zwei Case Studies anzuwenden und abschließend zu präsentieren.

Gruppenfoto bei Alnatura

Beim zweiten Teil von Logistics Live! ging es für die Studierenden nach Ludwigshafen zur BASF und dem benachbarten Kombiterminal Ludwigshafen (KTL). Neben eine Einführung der BASF zu ihren Produkten und Projekten in der Logistik hatten wir die Möglichkeit, die Eigenentwicklung von Automated Guided Vehicles (AGV) zur Verbesserung der internen Logistik mit dem Projektteam zu betrachten und deren Steuerzentrale zu besuchen. Spannend waren auch die Erklärungen zu den BASF Class Containern, einer Eigenentwicklung eines Tankcontainers mit größerem Volumen und vorteilhaften logistischen Eigenschaften. Nach einer Bustour durch das BASF Gelände und einer Stärkung in der BASF Kantine Roter Ochse ging es anschließend zum Kombiterminal Ludwigshafen (KTL). Bei einer Tour durch das Gelände wurden verschiedene Aspekte des KTL erläutert, insbesondere interessant waren hierbei die verschiedenen Abwicklungen intermodaler Transporte in einem der größten Containerterminals Europas.

Gruppenfoto im KTL Terminal

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gastgebern, Alnatura, BASF und dem KTL Kombi-Terminal Ludwigshafen für die spannenden Einblicke.

Gastgeber:

  • Alnatura: Klaus Böhmer, Franziska Zieger
  • BASF und KTL: Harald Schlegel

Teilnehmerzahl: 25 Studierende

Exkursion zur Bosch Rexroth AG in Lohr am Main und Besuch beim Daimler Global Logistics Center in Germersheim

Die Exkursionen des Fachgebiets Unternehmensführung und Logistik im Rahmen der Zusatzveranstaltung „Logistics Live!“ führten in diesem Semester rund 40 Bachelor- und Masterstudierenden der TU Darmstadt zur Bosch Rexroth AG und zur Daimler AG. Im Fokus standen logistische Prozesse in der Praxis sowie neue Technologien für die Anwendung in der Logistik.

Am ersten Tag wurde Bosch Rexroth in Lohr am Main besucht, einem der weltweit führenden Spezialisten von Antriebs- und Steuerungstechnologie. Die Studierenden wurden herzlich von Frau Stienkemeier und Frau Falkenstoerfer begrüßt und über den gesamten Tag von ihnen betreut. Im Anschluss einer kurzen Unternehmensvorstellung sowie der Vorstellung der Einstiegsmöglichkeiten für Studierende wurde ein spannender Fachvortrag von Herrn Salm, Abteilungsleiter Logistik, zum Thema Forecasting (Informationslogistik) gehalten. Nach einer Stärkung in der Cafeteria fand eine Besichtigung des Warenverteilzentrums statt. Hier wurde der Materialfluss vom Wareneingang bis zum Warenausgang verfolgt. Frau Kneisel-Büchner (Abteilungsleiterin) und ihr Team gaben den Studierenden umfassende Einblicke in die Prozesse zur Warenverteilung von Lohr an die weiteren Bosch Rexroth Standorte weltweit.

Gruppenfoto bei Bosch Rexroth

Am zweiten Tag von „Logistics Live!“ wurde die Daimler AG in Germersheim besucht. Dort befindet sich das Daimler Global Logistics Center, in dem Ersatzteile gelagert werden und das als größtes Lager der Automobilbranche weltweit gilt. Nach einer spannenden Lagerführung mit Frau Hahn wurden Einblicke von Herrn Harnischmacher in das TechLab gegeben, in dem innovative Technologien für den Einsatz im Lager getestet werden. In der anschließenden Präsentation von Frau Dr. Benz wurde das Unternehmen nochmals genauer vorgestellt sowie Einstiegsmöglichkeiten dargestellt. Herr Dr. Thiel hielt im Anschluss einen interessanten Vortrag zur Planung von IT-Systemen bei der Daimler AG. Zum Abschluss wurde von Herrn Dr. Reiß ein Einblick in das Konzept der agilen Arbeitsweise gegeben sowie der konkreten Umsetzung im Konzern.

Gruppenfoto im Daimler Global Logistics Center

Insgesamt zeichneten sich die beiden Exkursionen zur Bosch Rexroth AG und zur Daimler AG durch einen sehr abwechslungsreichen Mix aus Praxis und Theorie aus. Dank des großen Engagements der beteiligten Praxispartner konnten die Studierenden umfassende und spannende Einblicke erhalten. Die Führungen ermöglichten es den Studierenden, Lagertechnik hautnah zu erleben und Prozesse im Wareneingang, in der Kommissionierung und im Warenausgang kennenzulernen. In Fachvorträgen konnten die Studierenden zudem ihr theoretisches Wissen zu aktuellen Herausforderungen und zu methodischen Vorgehensweisen erweitern und neue Sichtweisen kennenlernen.

Besichtigung des Warenverteilzentrums von Bosch Rexroth

Gastgeber:

• Bosch Rexroth AG: Frau Stienkemeier, Frau Falkenstoerfer, Herr Salm, Frau Kneisel-Büchner

• Daimler AG: Herr Dr. Thiel, Frau Hahn, Herr Harnischmacher, Frau Dr. Benz, Herr Dr. Reiß

Teilnehmerzahl: 40 Studierende

Exkursion zu den Unternehmen Dematic GmbH sowie ins DHL Paketzentrum Obertshausen

Die zehnte Exkursion des Fachgebiets Unternehmensführung und Logistik im Rahmen des betriebswirtschaftlichen Seminars führte in diesem Semester rund 25 Bachelor- und Masterstudierenden der TU Darmstadt die praktische Anwendung fortschrittlicher Technik in verschiedensten intralogistischen Prozessen vor Augen.

Der erste Stopp wurde beim Intralogistikhersteller Dematic GmbH gemacht. Nachdem die Studierenden eine kurze Einführung zur Geschichte der Dematic erhalten hatten, in der sogar eine Beteiligung des Unternehmens am Bau der RMS Titanic zugegeben wurde, ging es direkt ins Imagination Center. Dort konnten die Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer sich über die drei grundlegenden Eigenschaften einer Intralogistiklösung „smart“, „rapid“ und „flexible“ informieren. Anschließend wurde eine maßgeschneiderte Lösung mit Hilfe eines interaktiven Programms zur systematischen Dienstleistungsentwicklung generiert. Bei der folgenden Führung durch das Tech Center wurde gezeigt, wie Ein- und Auslagerung mittels hochdynamischer automatisierter Systeme erfolgt. Außerdem konnten die Studierenden ebenso beobachten, wie Produkte von Mischpaletten vereinnahmt und automatisch eingelagert werden, als auch deren erneute Zusammenstellung zum Versand verfolgen. Abgeschlossen wurde der Besuch bei der Dematic GmbH durch eine Vorführung des Taschensortersystems sowie eines Roboterarms, der mit Hilfe eines Vakuum-Greifers kommissioniert.

Nachdem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion verschiedene Lösungen für intralogistische Prozesse kennen lernen konnten, durften sie bei der zweiten Station der Exkursion, die zum DHL Paketzentrum Obertshausen führte, den Einsatz der zuvor bestaunten Anlagen im operativen Betrieb sehen. Während des Rundgangs über zahlreiche Treppen, Gänge und Stiegen, die sich kunstvoll um die Förder- und Sortiertechnik schlängelten, wurde deutlich, wie komplex die Prozesse in einem Paketzentrum sind. Auch bei einem inzwischen hohen Grad an Automatisierung, spielt der Mensch nach wie vor eine entscheidende Rolle und ist nicht wegzudenken aus den rasend schnellen Abläufen im Paketzentrum.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gastgebern, der Dematic GmbH und dem DHL Paketzentrum Obertshausen.

Teilnehmerzahl: 25

Exkursion zu den Unternehmen Merck KGaA und LOGOSYS Logistik GmbH & Co. KG

Bereits zum neunten Mal veranstaltete das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik eine ganztägige Exkursion im Rahmen des betriebswirtschaftlichen Seminars. An der Exkursion, deren Fokus auf den Logistikprozessen und den besonderen logistischen Herausforderungen der beiden in Darmstadt ansässigen Unternehmen lag, nahmen rund 20 Bachelor- und Masterstudierende der TU Darmstadt teil.

Am Morgen des 18. Januars hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der ersten Station der Exkursion die Gelegenheit, die Logistikprozesse im Chemie- und Pharmaunternehmen Merck näher kennenzulernen. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung durch die Unternehmensvertreter Herr Müller (Leiter Distributionszentrum), Herr Abbe (Gruppenleiter für Lagerung und Kommissionierung) und Herr Seitel (Leiter Zentrallager) erfolgte die Teilung der Gruppe und anschließende Führung. Bei der Führung konnten die Studierenden den kompletten Prozess vom Wareneingang über die Zentral- und Distributionslager inklusive speziellen Gefahrstofflagern, bis hin zur Kommissionierung und zum Warenausgang genauer kennenlernen. Im Anschluss bot sich bei einem gemeinsamen Imbiss die Möglichkeit, offene Fragen und Eindrücke des Rundgangs zu diskutieren.

Bei der zweiten Station der Exkursion am Nachmittag wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der LOGOSYS Logistik GmbH & Co. KG, einem der wichtigsten Logistikdienstleister der Merck KGaA, empfangen. Zuerst stellte Herr Reinhard, der Geschäftsführer der LOGOSYS Logistik GmbH & Co. KG, die Historie und Geschäftsfelder des Unternehmens vor. Dabei wurden vor allem die besonderen Anforderungen an einen mittelständischen Logistikdienstleister im Pharmabereich sowie das daraus resultierende breite Spektrum an logistischen und zusätzlichen Tätigkeiten, welche die LOGOSYS Logistik GmbH & Co. Ihren Kunden anbietet, verdeutlicht. Im Anschluss an die interessante Unternehmensvorstellung wurden die Studierenden von Herrn Reinhard, Herrn Diethelm und Herrn Wienholt in Kleingruppen durch das Logistikzentrum geführt. Im Verlauf des Rundgangs wurden verschiedene Lagerbereiche (Hochregal-, Kühl- und Kommissionierlager) sowie Bereiche zur Pharma-Konfektionierung besichtigt. Zum Abschluss bot sich den Studierenden dann im Rahmen einer Frage- und Diskussionsrunde die Gelegenheit, offene Fragen zu stellen.

Gastgeber:

  • Merck KGaA: Thorsten Müller, Michael Abbe, Peter Seitel
  • LOGOSYS Logistik GmbH & Co. KG: Jürgen Reinhard

Teilnehmerzahl: 24

Exkursion zu dem Unternehmen Dachser Logistikzentrum Karlsruhe GmbH & Co. KG in Malsch

Nach Abschluss des betriebswirtschaftlichen Seminars „Virtual & Augmented Reality – Einsatzmöglichkeiten und Entwicklungspotenziale für Logistik und Transport“ im Sommersemester 2017 wurde den Seminarteilnehmern und weiteren interessierten Studierenden ermöglicht, die Nutzung von Augmented Reality live und in der Praxis zu erleben. Das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik bot hierfür eine eintägige Exkursion zur Dachser Logistikzentrum Karlsruhe GmbH & Co. KG am Standort Malsch an. Die Exkursion wurde in enger Zusammenarbeit mit Herrn Karlheinz Klatt von Dachser SE & Co. KG organisiert. Im Rahmen des Seminars erarbeiteten die Studierenden im Vorfeld bereits theoriebasiert die Einsatzmöglichkeiten von „Virtual & Augmented Reality“ in der manuellen Kommissionierung. Durch die Exkursion wurde diese theoretische Basis um Einblicke in die praktische Anwendung ergänzt. In Gesprächen und Diskussionen mit den Praxispartnern konnten die Studierenden ihre Fragen und Anregungen einbringen sowie praxisrelevante Aspekte rund um die Kommissionierung kennenlernen.

Der erste Teil der Exkursion bestand aus einer Führung durch die zwei Lagerhäuser am Standort, in denen Industrie- und Konsumgüter für Kunden aus unterschiedlichsten Branchen kommissioniert und umgeschlagen werden. Herr Michael Knieper (Dachser Expert Warehouse Operations) erklärte die aktuellen Herausforderungen bezüglich der Anforderungen an die kundenspezifische Kommissionierung. Die Teilnehmer konnten die Assistenzsysteme „Pick-by-Vision“ und „Pick-by-Voice“ sowie die Kommissionierung mittels mobiler Datenerfassung (MDE) live im Einsatz erleben. In diesem Kontext verdeutlichte Herr Knieper die Vor- und Nachteile der einzelnen Technologien und gab einen Ausblick über die aktuellen Entwicklungen im Dachser Konzern.

Nach einem Mittagssnack stellte Herr Manuel Cloos (Projektleiter, Dachser Expert Warehouse Operations) das unternehmensinterne Pilotprojekt zu „Pick-by-Vision“ vor und beantwortete die aufkommenden Fragen der Zuhörer. Es wurde der aktuelle Stand des Projekts sowie die Funktionsweise der Technologie anschaulich erklärt. Dabei wurden die konkreten Herausforderungen dieser innovativen Kommissioniertechnik umfassend erläutert und deren Vorteile gegenüber vorhandenen Assistenzsystemen nochmals hervorgehoben. Als Highlight der Exkursion wurde den Teilnehmern im Anschluss an die Präsentation und Diskussion die Gelegenheit gegeben, die „Pick-by-Vision“-Technologie selbst auszuprobieren. Eine exemplarische Kommissionieraufgabe konnte mit einer „Augmented Reality“-Brille sowie einem entsprechenden Handscanner simulativ durchgeführt werden. Dadurch wurden die Teilnehmer in die Lage eines Kommissionierers versetzt und konnten die kennengelernte Technologie hautnah erleben.

Gastgeber:

  • Dachser SE & Co. KG: Karlheinz Klatt, Michael Knieper, Manuel Cloos

Teilnehmerzahl: 24

Exkursion zu den Unternehmen Merck KGaA und DB Cargo AG

Im Wintersemester 2016/2017 veranstaltete das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik eine ganztägige Exkursion für Seminarteilnehmer, Vertiefer und weitere Interessierte. Im Mittelpunkt der Exkursion standen der Einblick in die Logistik der Unternehmen und die Vermittlung von berufsrelevanten Schlüsselqualifikationen. An der Veranstaltung nahmen rund 20 Bachelor- und Masterstudierende der TU Darmstadt teil, die sich in ihrem Studium vertiefend mit logistischen Problemstellungen auseinandersetzen. An dem kalten Januartag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit das Unternehmen Merck und den DB Cargo Railport in Darmstadt kennenzulernen und Kontakt zu den Praxispartnern auf Managementebene herzustellen.

Die erste Station der Exkursion führte die Studierenden in diesem Wintersemester zur Merck KGaA, einem in Darmstadt ansässigen Chemie- und Pharmaunternehmen. Zunächst stellten sich die Unternehmensvertreter den Studierenden vor. Herr Müller (Leiter des Distributionszentrum in Darmstadt), Herr Abbe (Gruppenleiter für Lagerung und Kommissionierung) und Herr Seitel (Leiter Zentrallager in Darmstadt) erklärt kurz ihren individuellen Werdegang bis hin zu ihrer aktuellen Position. Im Anschluss wurde die Gruppe aufgeteilt und konnte in den beiden Rundgängen zum Zentral- und Distributionslager die logistischen Prozesse vom Wareneingang und -prüfung über das Zentrallager von Gefahrstoffen, Vor- und Endprodukten bis hin zum Distributionslager mit der Kommissionierung und Warenausgang auf dem Merck Gelände live mit erleben. Zur Mittagszeit wurden beide Gruppen wieder zusammengeführt und nach einer kleinen Stärkung konnten die Studie-renden in der gemeinsamen Runde noch ihre offenen Fragen mit den Experten klären.

Die zweite Station der Exkursion führte zum DB Cargo Railport in der Nähe des Darmstädter Hauptbahnhofs. Der Railport als Lager- und Umschlagsbahnhof, wo unter anderem auch Produkte von Merck umgeschlagen werden, hat es in den vergangenen Jahren erfolgreich geschafft, seinen Fokus von der Papierindustrie auf weitere Industrien (Chemie- oder Bauindustrie) auszuweiten. Die Studierenden konnten von Herrn Langendorf (Leiter Controlling, Produktionszentrum Frankfurt) und Herrn Hörnig (Leiter Railport Darmstadt) lernen, welche Herausforderungen in den letzten Jahren gemeistert wurden und wie neue Konzepte für den Railport entwickelt und umgesetzt wurden. Herr Hörnig führte die Gruppe über den Standort. Neben dem interessanten Praxisinput konnten die Exkursionsteilnehmer als besonderes Highlight zum Abschluss selbst einmal am Steuer eines Radladers Platz nehmen und eine Fahrt über das Gelände wagen. Die Exkursion bot somit, im wahrsten Sinne des Wortes, „Logistik zum Anfassen“.

Gastgeber:

  • Merck KGaA: Thorsten Müller, Michael Abbe, Peter Seitel
  • DB Cargo AG: Klaus Langendorf, Martin Hörnig

Teilnehmerzahl: 34

Zweitägige Exkursion zu den Unternehmen Bosch Rexroth, MyToys und Evonik

Im Sommersemester 2016 veranstaltete das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik erneut die zweitägige Veranstaltung „Logistics Live!“. Im Mittelpunkt der Exkursion stand der Einblick in die Logistik bei verschiedenen Unternehmen und die Vermittlung von berufsrelevanten Schlüsselqualifikationen. An der Veranstaltung nahmen 27 Bachelor- und Masterstudierende der TU Darmstadt teil, die sich in ihrem Studium vertiefend mit logistischen Problemstellungen auseinandersetzen. In den zwei Tagen hatten die Teilnehmer Gelegenheit die Unternehmen Bosch Rexroth, MyToys und Evonik an den Standorten Lohr am Main, Gernsheim und Weiterstadt kennenzulernen und Kontakt zu den Praxispartnern auf Managementebene herzustellen.

Die erste Station der „Logistics Live!“ führte die Studierenden in diesem Sommersemester zur Bosch Rexroth AG in Lohr am Main, einem der weltweit führenden Spezialisten von Antriebs- und Steuerungstechnologie. Zu Beginn stand ein intensiver Austausch zwischen Vertretern des Unternehmens und den Studierenden im Vordergrund des gegenseitigen Kennenlernens. Nach der Unternehmensvorstellung durch Frau Ulrich wurden die Karrieremöglichkeiten vorgestellt. Hierbei berichteten je eine Teilnehmerin des PreMaster Programms (Maike Blattner – Einstieg nach dem Bachelor im Bereich Logistik) sowie eine Teilnehmerin des Graduate Specialist Programs (Patrizia Schäffner – Einstieg nach dem Master im Bereich Controlling mit anschließender zweiter Planstelle in der Logistik) von Ihrem jeweiligen Werdegang und zeigten den Studierenden mögliche Karrierewege in der Logistik auf. Nach einer Stärkung durch ein gemeinsames Mittagessen folgten die Vorstellung des Logistikbereichs bei Bosch Rexroth sowie eine einstündige Werksführung durch den Herrn Becker (Logistikleiter im Werk 1 in Lohr am Main). Während der Werksbesichtigung sowie im direkten Anschluss hatten die Studierenden die Gelegenheit, im Dialog mit Herrn Becker Nachfragen zu einzelnen Logistik- und Produktionsprozessen zu stellen und logistische Problemlösungen zu diskutieren.

Die zweite Station der Exkursion führte zur MyToys Gruppe nach Gernsheim. Zur MyToys Gruppe gehören MyToys, ambellis, mirapodo und limango, wobei MyToys als Nr. 2 im Online-Spielwarenmarkt den größten Unternehmensanteil ausmacht. Mit einer 2,5-stündigen Werksführung durch die über 75.000 qm große Lagerfläche konnten die Studierenden in zwei Gruppen geführt von Herrn Rother (Manager Logistik) und Herrn Heubach (Leiter Retoure) einen umfassenden Einblick in die logistischen Prozesse vom Wareneingang über das vollautomatische Kartonlager sowie die Klein- und Großteilabwicklung bis hin zum nationalen und internationalen Warenausgang gewinnen. Im Anschluss wurden die Karrieremöglichkeiten bei MyToys von Frau Michel (Personalreferentin) vorgestellt und Herr Rother gab spannende Einblicke in die Unternehmenskennzahlen und Herausforderungen vor allem verbunden mit dem Weihnachts- und Ostergeschäft bei MyToys.

Die dritte Station der Veranstaltung „Logistics Live!“ führte die Studierenden in diesem Semester zu Evonik in Weiterstadt. Nach dem Empfang durch Herrn Görg (Leiter Standortkommunikation), stellte Herr Dr. Neher (Leiter Standort) das weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie sowie den Standort Darmstadt und Weiterstadt vor. Im Anschluss präsentierten Herr Ihnen (Leiter Cluster Rhein/Main Geschäftsgebiet Logistics) und Herr Drönner (Leiter Operative Logistik) die Vielfalt der Logistik bei Evonik vor. Nach einer Rundfahrt durch das Werk Weiterstadt, führte Herr Vogel (Leiter Logistikzentrum) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch in einer einstündigen Werksführung durch das Logistikzentrum Plexiglas und gab spannende Einblicke in die Logistik bei Evonik.

Gastgeber:

  • Bosch Rexroth AG: Sabrina Ulrich, Julia Stöckl, Felix Becker, Maike Blattner und Patrizia Schäffner
  • MyToys Group: Herr Stefan Rother, Herr Mike Heubach und Frau Susann Michel
  • Evonik Industries AG: Dr. Armin Neher, Sascha Görg, Bodo Ihnen, Sebastian Drönner und Dietmar Vogel

Teilnehmerzahl: 27

Betreuer: Katrin Scharf, Lowis Seikowsky

Exkursion zu den Unternehmen DB Schenker, Siemens und Kirow

Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung „Logistics Live!“ im Wintersemester 2015/2016 des Fach-gebiets Unternehmensführung und Logistik stand der Einblick in die Logistik bei verschiedenen Industrieunternehmen und die Vermittlung von berufsrelevanten Schlüsselqualifikationen. Die in dieser Form bereits zum fünften Mal angebotene Veranstaltung gab 28 Studierenden die Möglichkeit DB Schenker, Siemens und Kirow kennenzulernen sowie Kontakte zu den Praxispartnern zu knüpfen. Die Studierenden konnten hierbei das Tätigkeitsfeld eines Logistikmanagers in verschiedenen Unternehmen und Branchen praktisch erfahren und Impulse für die berufliche Orientierung gewinnen.

Die erste Station von „Logistics Live!“ im Wintersemester 2015/2016 war das Werk für Kombinationstechnik Chemnitz der Siemens AG. In der 2014 in Betrieb genommenen Produktionsstätte werden Schaltschränke montiert sowie Werkzeug- und Produktionsmaschinen, Fördertechnik und weitere Serien- oder kundenspezifische Produkte hergestellt. Durch kundenindividuelle Ausführungen der zu fertigenden Schränke ergeben sich insbesondere an die Beschaffung und Logistik ganz besondere Herausforderungen. Um die individuellen Kundenwünsche zu erfüllen, müssen mehrere zehntausend Bauteile beschafft, gelagert und zur richtigen Zeit der Montage zur Verfügung gestellt werden.

Nach Ankunft bei der Siemens AG in Chemnitz wurden die Exkursionsteilnehmer von Herrn Kocarnik, dem Logistikleiter des Standorts, begrüßt und mit Essen und Getränken versorgt. Nach einem Vortrag zur traditionsreichen Geschichte des Standorts, Details zu den gefertigten Produkten und den ganz konkreten und täglichen Herausforderungen der Logistik am Standort, konnten sich die Studierenden die Werkshallen mit verschiedenen Montageplätzen und Läger anschauen. Insbesondere fiel hierbei die enge und komplexe Vernetzung von Logistikdienstleistern und Produktionsunternehmen auf, die für einen reibungslosen und effizienten Betriebsablauf von entscheidender Bedeutung ist. Um einen tieferen Einblick in die Arbeit eines Logistikdienstleister vor Ort zu erhalten, war der nächste Stopp der Exkursion das nahegelegene Logistikzentrum von DB Schenker.

Der zweite Tag von Logistics Live! startete mit dem Besuch eines weiteren Standorts von DB Schenker. Diesmal konnten sich die Studierenden ein Bild von einem Logistikzentrum in Leipzig machen, das sich insbesondere mit der Produktionsversorgung von internationalen Automobilfabriken beschäftigt. Vor allem im Unterschied zur zuvor besuchten Geschäftsstelle in Chemnitz bekamen die Seminarteilnehmer die Möglichkeit die verschiedenen Herausforderungen in der Logistik zu vergleichen und die Anforderungen verschiedener Branchen zu erkennen.

Die vierte Station der Exkursion führte zu Kirow/Kranunion GmbH in Leipzig.

Als mittelständisches Unternehmen mit Fokus auf der Entwicklung und Produktion von Eisenbahnkränen konnte so ein weiteres Umfeld und zusätzliche Aufgaben der Logistik erlebt werden. Durch die beeindruckende Größe, aber auch durch die Vielfalt der hergestellten Produkte wurden weitere interessante Produktions- und Logistikprozesse für die Studierenden „zum Anfassen“ und nachvollziehbar erklärt. Während eines ausführlichen und spannenden Rundgangs mit Herrn Ehmisch durch die verschiedenen Montage- und Produktionshallen konnten die Studierenden weiterhin erleben, wie vielfältig und herausfordernd die Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen ist und wie viel Hightech und Know-how notwendig ist, um einen sicheren und robusten Eisenbahnkran zu entwickeln und zu fertigen.

Gastgeber:

  • Siemens AG: Herr Kocarnik
  • DB Schenker: Frau Afsaoui, Frau Bachmann, Frau Göckeritz, Herr Dr. Tran
  • Kirow/Kranunion GmbH: Frau Schneider, Herr Ehmisch

Teilnehmerzahl: 28 Studierende

Zweitägige Exkursion zu den Unternehmen Adam Opel AG, DB Schenker und Bosch Rexroth AG

Im Sommersemester 2015 veranstaltete das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik erneut die zweitägige Veranstaltung „Logistics Live!“. Im Mittelpunkt der Exkursion stand der Einblick in die Logistik bei verschiedenen Unternehmen (OEM, 1-Tier-Lieferant und Logistikdienstleister) und die Vermittlung von berufsrelevanten Schlüsselqualifikationen. An der Veranstaltung nahmen 35 Bachelor- und Masterstudierende der TU Darmstadt teil, die sich in ihrem Studium vertiefend mit logistischen Problemstellungen auseinandersetzen. In den zwei Tagen hatten die Teilnehmer Gelegenheit die Unternehmen Adam Opel AG, DB Schenker sowie Bosch Rexroth AG an den Standorten Rüsselsheim, Rodgau und Lohr am Main kennenzulernen und Kontakt zu den Praxispartnern auf Managementebene herzustellen. Die Studierenden konnten hierbei Tätigkeitsfelder der Logistikmanager praktisch erfahren und Impulse für die berufliche Orientierung gewinnen.

Die erste Station der „Logistics Live!“ war der traditionsreiche Standort Rüsselsheim der Adam Opel AG, der auf eine über 150-jährige Tradition zurück blicken kann. Zurzeit laufen in diesem Werk die Modelle Insignia und Zafira vom Band. Nach der Begrüßung im Adam Opel Haus durch Frau Schad, konnten die Studierenden bei einer Werksbesichtigung von der Oldtimer-Werkstadt über das Presswerk, den Rohkarosseriebau bis hin zur Endmontage den Prozess des Automobilbaus erleben. In einem anschließenden Fachvortrag veranschaulichte Herr Scholl (Direktor Opel / Vauxhall Supply Chain) den Studierenden eindrucksvoll die Herausforderung der Supply Chain (SC) und stellte beispielsweise das Thema Order Slotting vor, ein neuer Prozess der Auftragseinplanung im „real-time“ Abgleich mit dem verfügbaren Material im Zufluss. Hierbei wurde deutlich, wie durch die digitale, bereichsübergreifende Implementierung neuer Prozesse die Zusammenarbeit erheblich verbessert werden kann. Im Februar 2015 wurde die Adam Opel AG für Order Slotting mit dem Logistik Award 2015 des VDA (Verband der Deutschen Automobilindustrie) ausgezeichnet. Anschließend konnten die Studieren-den bei einem Job-Speed Dating Fragen in kleinen Gruppen vier Direktoren und sechs Managern der Be-reiche SC Planning, SC Operations Europa, SC Order Fulfillment, SC Logistik Europa gezielt nachfragen.

Die zweite Station der Exkursion führte zu DB Schenker in das Logistics Operations Excellence Center (LOEC) nach Rodgau. DB Schenker steht für die Transport- und Logistikaktivitäten der Deutschen Bahn und ist einer der weltweit größten Transport- und Logistikdienstleister. Als eines der wenigen LOEC bei DB Schenker stellt das Lager in Rodgau ein hervorragendes Beispiel für die Integration von Lean-Management-Standards sowie die Umsetzung von kontinuierlichen Verbesserungsprozessen im Lagerbereich dar. Zu Beginn des Besuchs stellte Herr Dr. Tran (Forschungs- und Innovationsmanagement) das Unternehmen vor. Den krönenden Abschluss des ersten Tages bildete im Anschluss die Führung durch das Hochregallager, bei der den Studierenden auf eine sehr anschauliche Art und Weise die Prozesse in einem Lager erläutert wurden.

Die dritte Station der Veranstaltung „Logistics Live!“ führte die Studierenden in diesem Semester zu Bosch Rexroth in Lohr am Main. Auch hier im Hauptsitz der Bosch Rexroth AG, einem der welt-weit führenden Spezialisten von Antriebs- und Steuerungstechnologie, stand ein intensiver Austausch zwischen Vertretern des Unternehmens und den Studierenden im Vordergrund des gegenseitigen Kennenlernens. Nach der Unternehmensvor-stellung durch Frau Güther folgten die Vorstellung des Logistikbereichs bei Bosch Rexroth sowie eine einstündige Werksbesichtigung durch den Werkslogistikleiter Herrn Lindemann. Während der Werksbesichtigung sowie im direkten Anschluss hatten die Studierenden die Gelegenheit, im Dialog mit Herrn Lindemann Nachfragen zu einzelnen Prozessen vom Wareneingang über das vollautomatisierte Hochregallager, den Produktionsstraßen bis zum Versand zu stellen und logistische Problemlösungen zu diskutieren. Nach einer Stärkung durch ein gemeinsames Mittagessen wurden die Karrieremöglichkeiten vorgestellt. Hierbei berichteten je ein Teilnehmer des PreMaster Programms (Einstieg nach dem Bachelor) sowie ein Teilnehmer des Graduate Specialist Program (Einstieg nach dem Master) von Ihrem jeweiligen Werdegang und zeigten den Studierenden mögliche Karrierewege in der Logistik auf.

Gastgeber:

  • Adam Opel AG: Julia Schad, Michael Scholl, Marzell Bandur, Peter Ludwig Deuer, Andreas Graffe, Andreas Ginkel, Arne Sell, Michael Gorny, Andre Dammel, Miriam Wolak, Julia Kennel, Matthias Hecker
  • DB Schenker: Dr. Chung Anh Tran, Ralf Schröder, Marion Müller
  • Bosch Rexroth AG: Maria-Luise Güther, Dr. Eckhard Lindemann, Alexander Lintl, Michael Albers

Teilnehmerzahl: 35 Studierende

Exkursion zu den Unternehmen BMW AG, Continental Automotive GmbH und Schenker Deutschland AG

Im Wintersemester 2014/2015 veranstaltete das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik erneut die zweitägige Veranstaltung „Logistics Live!“. Im Mittelpunkt der Exkursion stand der Einblick in die Logistik bei verschiedenen Unternehmen (OEM, 1-Tier-Lieferant und Logistikdienstleister) und die Ver-mittlung von berufsrelevanten Schlüsselqualifikationen. An der Veranstaltung nahmen 35 Bachelor- und Masterstudierende der TU Darmstadt teil, die sich in ihrem Studium vertiefend mit logistischen Problemstellungen auseinandersetzen. In den zwei Tagen hatten die Teilnehmer Gelegenheit die Unternehmen BMW AG, Continental Automotive GmbH sowie Schenker Deutschland AG an ihren Standorten in Regensburg zu besichtigen und kennenzulernen. Die Studierenden konnten hierbei das Tätigkeitsfeld eines Logistikmanagers praktisch erfahren und Impulse für die berufliche Orientierung gewinnen.

Am ersten Tag der Veranstaltung wurde das Werk von Continental Regensburg besucht. Hierbei begrüßte Herr Hymon, Leiter Logistik am Standort Regensburg, die Studierenden und stellte kurz das Unternehmen sowie den Bereich der Logistik vor. Anschließend bekamen die Teilnehmer durch Frau Fischer einen Einblick, wie ein möglicher Werdegang einer Führungskraft im Bereich Logistik bei Continental Regensburg aussehen kann. Beide Referenten gingen anschließend ausführlich auf die Fragen der Studierenden ein. Nach den Vorträgen und der Diskussion folgte die Besichtigung der Produktion, in der Elektronikkomponenten für die Automobilindustrie gefertigt werden. Den Abschluss des Besuchs bei Continental Regensburg bildete die Besichtigung des hoch automatisierten Lagers am Standort.

Der zweite Tag der Veranstaltung „Logistics Live!“ begann bei der BMW AG. In Regensburg werden neben dem BMW 1er auch die BMW 3er Limousine, die BMW M3 Limousine, der BMW 4er Cabrio, der BMW M4 Cabrio und der BMW Z4 Roadster gefertigt. Nach einer kurzen Einführung zur BMW AG und zum Standort Regensburg folgte die umfangreiche Werksführung, welche die verschiedenen Schritte der kompletten Automobilproduktion veranschaulichte. Die erste Station war das Presswerk, in dem Karosserieteile für die verschiedenen Fahrzeuge hergestellt werden. Anschließend folgte eine Führung durch den hoch automatisierten Karosseriebau, bevor die Lackiererei im Mittelpunkt stand. Abgeschlossen wurde die Führung mit der Besichtigung verschiedener Vormontagen. Großen Anklang bei den Studierenden fand der anschließende Fachvortrag von Herrn Politzka, der anschaulich die Herausforderungen der Automobillogistik in Anbetracht der steigenden Variantenvielfalt vermittelte.

Durch den Besuch bei Continental Regensburg erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Produktion von elektronischen Komponenten, die nach Fertigstellung an verschiedene OEMs geliefert werden. Wie diese Produkte anschließend verbaut werden, konnte in der Besichtigung des BMW-Werkes verfolgt werden. Daher ergab sich für die Studierenden die Möglichkeit, der Lieferkette zu folgen und zu erleben, wie die jeweiligen Zulieferteile in der Montage beim OEM genutzt werden.

Auch die nächste Station orientierte sich an einer beispielhaften automobilen Supply Chain. Armin Wutz, Betriebsleiter am Logistik-Standort Regensburg von DB Schenker*, nahm die Teilnehmer im Anschluss an die Besichtigung der Automobilproduktion auf dem BMW-Werksgelände in Empfang und erklärte den Ablauf des SKD-Verfahrens (Semi-Knocked-Down, ein Verfahren in der Automobilindustrie, bei dem der Hersteller ein noch nicht fertig montiertes Fahrzeug aufgrund niedrigerer Zollsätze in Form von Einzelteilen versendet, um dieses im Zielland fertigzustellen). Nachdem Armin Wutz zunächst den Prozess der Verpackung fertig lackierter Karossen auf dem BMW-Werksgelände veranschaulichte, fand anschließend die Besichtigung der DB Schenker-Geschäftsstelle in Regensburg statt. Hier werden die Karossen für den weltweiten Versand vorbereitet und anschließend in Seefrachtcontainer verpackt, um diese in die jeweiligen Zielländer zu verschiffen. Dabei erklärte Armin Wutz die SKD-Abwicklung sehr anschaulich anhand der einzelnen Prozessschritte, welche „live“ nachverfolgt werden konnten. Darüber hinaus hatten die Studierenden stets die Möglichkeit, Fragen sowohl über den Arbeitsalltag eines Logistikmanagers bei DB Schenker als auch zum Prozess der Logistikabwicklung aus Sicht eines Dienstleisters in der Automobilindustrie zu stellen.

* Die Schenker Deutschland AG gehört zu DB Schenker, dem Ressort Transport & Logistik der Deutschen Bahn.

Gastgeber:

  • BMW AG: Frau Fuchs, Frau Berger (Monocom GmbH), Herr Politzka
  • Continental Automotive GmbH: Herr Hymon, Frau Frey, Frau Fischer
  • Schenker Deutschland AG: Herr Wutz

Teilnehmerzahl: 35 Studierende

Exkursion zu den Unternehmen BASF SE am Standort Ludwigshafen mit Besuch des KTL Kombi-Terminals Ludwigshafen GmbH, zum Terminal Frankfurt/Main-Ost der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) mbH und zur Zentrale der TFG Transfracht mbH in Frankfurt am Main

Im Zentrum der zweitägigen Veranstaltung „Logistics Live!“ im Sommersemester 2014 des Fachgebietes Unternehmensführung und Logistik stand das Thema Kombinierter Verkehr. Ziel war es, den Studierenden praxisnah aufzuzeigen, wie Transportketten des Kombinierten Verkehrs gestaltet sind, welche Potenziale und Vorteile mit der Nutzung des Kombinierten Verkehrs verbunden sind und mit welchen Schwierigkeiten und Problemstellungen Akteure konfrontiert werden. Um die Schnittstelle der beiden Verkehrsträger Schiene und Straße genauer kennenzulernen, wurde 23 Studierenden die Möglichkeit geboten, am ersten Tag der Veranstaltung den BASF Standort Ludwigshafen mit dem KTL Kombi-Terminal Ludwigshafen kennenzulernen. Am zweiten Tag der Veranstaltung standen Besuche des Terminals Frankfurt/Main-Ost der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) und der Zentrale der TFG Transfracht in Frankfurt am Main auf dem Programm. So konnten die Studierenden die Gelegenheit nutzen, um den Kontakt zu vier verschiedenen Unternehmen herzustellen, die als Kombi-Operateur, Terminalbetreiber oder Schienentransporteur im Kombinierten Verkehr tätig sind. Die Studierenden konnten hierbei die Tätigkeitsfelder der Unternehmen praktisch erfahren und Impulse für ihre berufliche Orientierung gewinnen.

Die erste Station von „Logistics Live!“ war der BASF-Standort in Ludwigshafen, der weltweit größte Produktionsstandort der BASF. Hier wurden die Studierenden von Herrn Rogge und Herrn Lein in Empfang genommen, die den gesamten Aufenthalt bei BASF und den Besuch des KTL begleiteten und den Studierenden als Ansprechpartner zur Verfügung standen. In einer einstündigen Führung im BASF-Besucherzentrum wurden zunächst allgemeine Informationen zur BASF und speziell zum Standort Ludwigshafen vermittelt. Als das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt umfasst das Werk in Ludwigshafen zehn Quadratkilometer Fläche und verfügt über eine eigene Infrastruktur von 106 Kilometer Straßen, 230 Kilometer Bahngleise und etwa 2.800 Kilometer oberirdische Rohrleitungen. Im Anschluss veranschaulichte Herr Rogge, der als Director SC Operational Design – Transport Solutions tätig ist, in einem Fachvortag, wie der Bereich Logistik bei der BASF aufgestellt ist. Der Einsatz des Kombinierten Verkehrs ist ein wichtges Ziel der BASF und wird deshalb als wichtige Transportalternative in die Supply Chain integriert. Herr Rogge veranschaulichte welche Herausforderungen mit dem Kombinierten Verkehr verbunden sind und wie mit diesen bei der BASF umgegangen wird. Die anschließende Diskussion wurde von den Studierenden rege genutzt, um Fragen zu stellen und um Aspekte des Vortrages nochmals aufzugreifen und zu vertiefen.

Nach der Mittagspause folgte eine Rundfahrt über das BASF Werksgelände bis zur KTL. Auf dem Gelände der KTL Kombi-Terminal Ludwigshafen GmbH erfuhren die Studierenden in einem Rundgang, welche Schritte die Ladeinheiten beim Güterumschlag durchlaufen und welche organisatorischen Maßnahmen im Hintergrund nötig sind. Der Höhepunkt des Tages bildete das Mitfahren auf einem Portalkran, bei dem der Güter¬umschlag live mitverfolgt werden konnte. Nach dem Rundgang stellte der Geschäftsführer des Terminals Herr Klein anschaulich die Abläufe im Terminal dar und ging auf aktuelle Problemstellungen und Projekte ein. Nach einer sehr spannenden abschließenden Diskussion traten die Teilnehmer den Rückweg nach Darmstadt an, wo sie den ersten Tag der Exkursion mit einem Restaurantbesuch gemeinsam ausklingen ließen.

Am zweiten Tag der Exkursion besuchten die Teilnehmer von „Logistics Live!“ vormittags das DUSS Terminal Frankfurt/Main-Ost. Nach den einführenden Worten des Leiters der DUSS Terminals Frankfurt/Ost und Mannheim Herrn Barbi wurden die Teilnehmer der Exkursion von Frau Gruhn und Herr Engel zu einer Führung über das Terminalgelände eingeladenen. In einem intensiven Austausch konnten während der Führung vielfältige Themen rund um den Güterumschlag diskutiert und veranschaulicht werden. So konnten die Teilnehmer direkt beim Umschlag und der Sicherung der Ladeeinheiten auf den Lkws dabei sein, das Stapeln der Ladeeinheiten mit Reach-Stackern beobachten und somit den gesamten Umschlagprozess direkt aus der Nähe verfolgen.

Nach der Mittagspause folgte der Besuch der Zentrale der TFG-Transfracht in Frankfurt. Herr Babakoudis stellte in einem Fachvortrag zunächst das Unternehmen TFG Transfracht als Tochter der DB Mobility Logistics AG vor. Außerdem gab er spannende Einblicke insbesondere in die Herausforderungen bei der Organisation von Containertransporten im Seehafenhinterlandverkehr und diskutierte diese mit den Studierenden in einer abschließenden Gesprächsrunde.

Dank des großen Engagements der beteiligten Praxispartner konnten die Studierenden spannende Einblicke erhalten. Die Studierenden konnten somit ihr theoretisches Wissen im Bereich des Kombinierten Verkehrs um praktische Erfahrungen und neue Sichtweisen erweitern.

Gastgeber:

  • BASF SE, Ludwigshafen: Herr Rogge
  • KTL Kombi-Terminal Ludwigshafen GmbH: Herr Klein, Herr Lein
  • DUSS mbh, Terminal Frankfurt: Herr Barbi, Frau Gruhn
  • TFG Transfracht mbh, Frankfurt: Herr Babakoudis, Herr Engel

Teilnehmerzahl: 23 Studierende

Exkursion zu den Unternehmen AUDI AG, Bosch Rexroth AG und DB Schenker

Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung „Logistics Live!“ im Wintersemester 2013/2014 des Fachgebiets Unternehmensführung und Logistik stand der Einblick in die Logistik bei verschiedenen Unternehmen (OEM, 1-Tier-Lieferant und Logistikdienstleister) und die Vermittlung von berufsrelevanten Schlüsselqualifikationen. Die in dieser Form zum ersten Mal angebotene Veranstaltung bot 36 Studierenden die Möglichkeit, die drei Unternehmen AUDI AG, Bosch Rexroth AG und DB Schenker kennenzulernen und Kontakt zu den Praxispartnern auf Managementebene herzustellen. Die Studierenden konnten hierbei das Tätigkeitsfeld eines Logistikmanagers praktisch erfahren und Impulse für die berufliche Orientierung gewinnen.

Die erste Station von „Logistics Live!“ im Wintersemester 2013/2014 war der Standort Neckarsulm der AUDI AG, der auf eine über 100-jährige Tradition im Automobilbau zurück blicken kann. Zurzeit laufen in diesem Werk beispielsweise die Modelle Audi A4, Audi A5 Cabriolet, Audi A6, Audi A7 und Audi A8 sowie der Audi R8 vom Band. Nach der Begrüßung im Audi Forum durch Frau Schäfer und einem Vortrag über die Einstiegsmöglichkeiten bei der AUDI AG, konnten die Studierenden bei einer Werksbesichtigung den kompletten Prozess des Automobilbaus vom Presswerk bis zur Endmontage erleben. Im Fokus stand hierbei die Fertigung der Modelle Audi A4 und Audi A5 Cabriolet. In einem anschließenden Fachvortrag veranschaulichte Herr Schröer (Leiter Werklogistikplanung Neckarsulm) den Studierenden eindrucksvoll die Herausforderungen der Logistik bei Audi. Hierbei wurde deutlich, dass vor allem durch die zunehmende Modellvielfalt die Logistik bei Audi einen enormen Bedeutungszuwachs erfährt. Die abschließende Diskussion wurde von den Studierenden rege genutzt, um Fragen zum Aufgabenspektrum eines Logistikmanagers zu stellen und die Eindrücke der Werksbesichtigung und des Fachvortrages zu vertiefen.

Am zweiten Tag begann die Exkursion mit der Besichtigung des Hauptsitzes der Bosch Rexroth AG in Lohr am Main, einem der weltweit führenden Spezialisten von Antriebs- und Steuerungstechnologie. Auch hier stand ein intensiver Austausch zwischen Vertretern des Unternehmens und den Studierenden im Vordergrund des gegenseitigen Kennenlernens. Nach der Unternehmensvorstellung durch Frau Stiasny folgten die Vorstellung des Logistikbereichs bei Bosch Rexroth und eine einstündige Werksbesichtigung der Ventilfertigung und des Zylinderbaus durch den Werkslogistikleiter Herrn Becker. Während der Werksbesichtigung sowie im direkten Anschluss hatten die Studierenden die Gelegenheit, im Dialog mit Herrn Becker Nachfragen zu einzelnen Prozessen zu stellen und logistische Problemlösungen zu diskutieren. Hierbei wurde auch deutlich, wie sich die Anforderungen an die Logistik zwischen einem Kleinserienfertiger und einem OEM der Automobilindustrie unterscheiden. Nach einer Stärkung durch ein gemeinsames Mittagessen wurden die Karrieremöglichkeiten sowie die Bedeutung von Soft Skills in der Bosch-Gruppe durch Frau Stiasny vorgestellt. Ein ehemaliger Trainee schilderte zudem seinen Werdegang und zeigte den Studierenden somit mögliche Karrierewege in der Logistik auf.

Die dritte Station der Exkursion führte zu DB Schenker in das Logistics Operations Excellence Center (LOEC) nach Rodgau. DB Schenker steht für die Transport- und Logistikaktivitäten der Deutschen Bahn und ist einer der weltweit größten Transport- und Logistikdienstleister. Als eines der wenigen LOEC bei DB Schenker stellt das Lager in Rodgau ein hervorragendes Beispiel für die Integration von Lean-Management-Standards sowie die Umsetzung von kontinuierlichen Verbesserungsprozessen im Lagerbereich dar. Zu Beginn des Besuchs stellte Frau Afsaoui (Personalmarketing) das Unternehmen als Arbeitgeber vor. Den krönenden Abschluss von „Logistics Live!“ bildete im Anschluss die Führung durch das Hochregallager, bei der den Studierenden auf eine sehr anschauliche Art und Weise die Prozesse in einem Lager erläutert wurden.

Gastgeber:

  • AUDI AG: Frau Schäfer, Herr Schröer
  • Bosch Rexroth AG: Frau Stiasny, Herr Becker, Herr Dr. Simon
  • DB Schenker: Herr Dr. Tran, Frau Afsaoui, Herr Pulko, Herr Treutler, Herr Schröder, Frau Müller

Teilnehmerzahl: 36 Studierende

Seminarexkursion zu den Unternehmen Deutz AG, Duisburger Hafen AG und Evonik Industries AG

Logistische Dienstleistungen standen im Mittelpunkt des betriebswirtschaftlichen Seminars im Sommer-semester 2013 am Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik. Innerhalb dieses Themenbereichs verfassten und präsentierten Studierende Ausarbeitungen zu verschiedenen Aspekten dieser Thematik, wie z.B. Outsourcing, Tendermanagement, Controlling, Bestandsmanagement und Kombinierter Verkehr. Die theoretischen Lerninhalte rund um Produkt- und Prozessinnovationen in der Transport- und Kontraktlogistik wurden im Zuge einer zweitägigen Seminarexkursion zu den Unternehmen Deutz AG, Duisburger Hafen AG und Evonik Industries AG für mehr als 30 Studierende und dem Lehrstuhlteam praktisch erlebbar.

Die Deutz AG in Köln Porz, einer der weltweit führenden unabhängigen Hersteller von Dieselmotoren, bot den Studierenden spannende Einblicke in den logistischen Ablauf des Produktionsprozesses. Mit Herrn Männche, Herrn Dr. Binder und Herrn Rudolf diskutierten die Studierenden intensiv über die logistischen Prozessabläufe der Fertigung. Um dessen Entwicklung nachvollziehbar zu machen, wurde als Grundlage das Deutz Technikum (Motoren-Museum) besucht, wo die Studierenden die Möglichkeit nutzten, den ersten Gasmotor von 1867 eigenhändig anzuwerfen. Anschließend wurde unter fachmännischer Führung der umfassende Warenfluss vom Logistikzentrum, das vom Logistikdienstleister Stute betrieben wird, über das Sequenz-Zentrum bis hin zur Montage der Motoren verfolgt. Der erste Tag der Exkursion ging dann mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Brauhaus in der Nähe des Kölner Domes zu Ende.

Am zweiten Tag der Exkursion wurde der „Weg des Containers“ vom größten Binnenhafen Europas, dem Duisburger Hafen, zu dessen Kooperationspartner, der Evonik Industries AG in Marl, verfolgt.

Die strukturelle Veränderung im Ruhrgebiet wird von der duisport-Gruppe vorgelebt. Rund um das über 1.000 Hektar große Hafengebiet, auf dem ehemals primär Kohle umgeschlagen wurde, haben sich hunderte Unternehmen mit dem Schwerpunkt „Logistik“ angesiedelt. Die Dimensionen der trimodalen Umschlagsplätze und Containerläger wurden bei der Hafenrundfahrt greifbar. Im Anschluss an die Besichtigung des Hafens hatten einige Studierende noch die Gelegenheit ihr Seminarthema „Potentiale des Kombinierten Verkehrs“ zu präsentieren. Herr Dr. Böcker und Herr Mut verdeutlichten bei angeregter Diskussion im Anschluss, dass der Erfolg des Unternehmens nicht allein auf den infrastrukturellen Voraussetzungen beruht, sondern dass das Leistungsportfolio bei Logistikunternehmen ständig erweitert werden muss, indem neue Dienstleistungen, vor allem im Verbund mit Partnerunternehmen, entwickelt und angeboten werden. So bindet z.B. das Toch-terunternehmen duisport agency in Kooperation mit dem Eisenbahnverkehrsunternehmen duisport rail den Chemiepark Marl mit täglichen Fahrten an den Duisburger Hafen an.

Physisch folgte auch die Exkursionsgruppe dem „Weg des Containers“, auf Einladung von Herrn Dr. Merath und Herrn Nahler, zur Evonik Industries AG in den Chemiepark Marl. Der Chemiepark Marl ist einer der größten Industrieparks in Deutschland. Auf dem Gelände befinden sich verschiedene Chemieunternehmen, die rund 100 Anlagen betreiben, welche miteinander stofflich und energietechnisch durch ein über 1.000 Kilometer langes Leitungssystem vernetzt sind. Während der Besichtigung wurde neben den komplexen internen Logistikanforderungen deutlich, dass die produktionstechnischen Besonderheiten der Chemieindustrie zu einer Unpaarigkeit bei Warenströmen und somit Transportbedarfen führen, welche innovative Logistikkonzepte erforderlich machen. Im Rahmen verschiedener Vorträge wurden die umgesetzten Logistikkonzepte ausführlich erläutert und mit den Studierenden diskutiert.

Gastgeber:

  • Deutz AG: Herr Männche, Herr Dr. Binder, Frau Kautz, Herr Rudolf
  • Duisport-Gruppe: Herr Dr. Böcker, Herr Mut, Herr Franke
  • Evonik Industries AG: Herr Dr. Merath, Herr Nahler, Frau Janosch, Frau Letterhaus, Herr Naumann

Teilnehmerzahl: 34

Seminar „Internationales Management – Internationale Unternehmen erfolgreich managen“

Das betriebswirtschaftliche Seminar beschäftigte sich im Wintersemester 2012/2013 mit dem Management international tätiger Unternehmen. Die Studierenden setzten sich innerhalb ihrer Seminararbeiten mit diversen Aspekten des internationalen Managements mit dem Schwerpunkt auf kleine und mittlere Unternehmen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau auseinander. Innerhalb des Seminars wurden die Analyse potentieller Märkte, die organisatorischen Anforderungen an die verschiedenen Marktbearbeitungsformen sowie die Produktgestaltung und Präsentation auf Messen thematisiert. Die Herausforderung beim Management von internationalen Teams und der Mitarbeiterentsendung sowie die Notwendigkeit von interkulturellen Kompetenzen innerhalb dessen wurden ebenso behandelt. Das Seminar wurde in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) veranstaltet.

Die zweitägige Exkursion im Rahmen des BWL-Seminars führte uns in diesem Jahr zu drei sehr unterschiedlichen Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. Am ersten Tag der Exkursion besuchten wir die SKF GmbH in Schweinfurt. Die SKF Gruppe beschäftigt weltweit 46.000 und in Deutschland 6.700 Mitarbeiter. Die SKF GmbH bekannt als Hersteller von Wälzlagern hat den Studierenden auch die weiteren Facetten des Unternehmens näher gebracht. Mit den Erfahrungsberichten von vier Expatriates wurde die Theorie der Mitarbeiterentsendung und Notwendigkeit von interkulturellen Kompetenzen für die Seminarteilnehmer erlebbar. In einer angeregten Diskussion konnten die wissenschaftlichen Erkenntnisse gemeinsam erörtert werden. Sehr gut schlossen sich die Präsentationen der Studierenden an. Als Abschluss wurde die Gruppe durch den Logistikbereich des Unternehmens geführt. Dabei haben die Studenten auf dem spannenden Rundgang alle Facetten der Logistik von Wareneingang über das Hochregallager bis zum Warenausgang kennengelernt. Am Nachmittag erfolgte die Weiterreise nach Ulm. Beim gemeinsamen Abendessen bestand die Gelegenheit, Erlebtes auszutauschen und sich näher kennenzulernen.

Am zweiten Tag der Exkursion besuchten wir am Vormittag MULTIVAC in Wolfertschwenden im Allgäu. Die MULTIVAC Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG ist eine der Weltmarktführer in der Verpackungsindustrie. MULTIVAC bietet kundenindividuelle Verpackungslösungen für die Lebensmittel-, Medizin- und Pharma- sowie Konsum und Industriegüterindustrie an. MULTIVAC hat weltweit 3.500 Mitarbeiter und am Standort Wolfertschwenden ca. 1.430. Begrüßt wurden wir im neu errichteten Schulungszentrum. Nach der Begrüßung und Einführung in die Produktwelt von MULTIVAC durch den Sprecher der Geschäftsführung Herr Boekstegers wurde uns der Standort Wolfertschwenden gezeigt. Neben der Funktionsweise der verschiedenen Maschinen wurde die Produktion auf einem Werksrundgang erläutert. Im Anschluss präsentierten zwei Gruppen ihre Ergebnisse, auch hier entstand ein angeregter Austausch über die erarbeiteten Themenstelllungen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen starteten wir die Rückfahrt nach Senden im Kreis Neu-Ulm. Am Nachmittag begrüßte uns dort die ESTA Apparatebau GmbH & Co. KG. Das Unternehmen stellt mit 150 Mitarbeitern am Standort Senden ein gutes Beispiel für ein mittelständisches Unternehmen dar. ESTA ist ein Premium-Anbieter von Absauglösungen für die Industrie. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführenden Gesellschafter Herr Dr. Kulitz wurden wir durch das moderne Vertriebs- und Montagezentrum geführt. Abschließend gab es eine interessante Unternehmenspräsentation und einen Imbiss.

Gastgeber:

  • SKF GmbH: Herr Bastian Mattlener (HR Marketing), Herr Peter Scharnberger, Herr Thomas Helfrich, Herr Ingo Wellmann und Herr Jean-Philippe Clauvelin
  • MULTIVAC Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG: Herr Hans-Joachim Boekstegers (Sprecher der Geschäftsführung, CEO), Frau Rebecca Foth (Assistentin der Geschäftsführung) und Herr Frank Gabriel (Assistent der Geschäftsführung)
  • ESTA Apparatebau GmbH & Co. KG: Herr Dr. Peter Kulitz (Geschäftsführende Gesellschafter), Herr Jürgen Gast (Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Vertrieb & Marketing) und Herr Philipp Raunitschke (Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Operations/Verwaltung & Finanzen)

Teilnehmerzahl: 32 Studierende

Weitere Fotos:

Seminar „Die Zukunft internationaler Transportketten“

Exkursion nach Hamburg zum Container-Terminal Altenwerder der Hamburger Hafen und Logistik AG und zur Unternehmenszentrale der Hapag-Lloyd AG Deutschland

Das Seminar im Sommersemester 2012 beschäftigte sich mit aktuellen und zukünftigen Entwicklungen in internationalen Transportketten mit einem Schwerpunkt auf der maritimen Transportkette. Die Themen reichten von der Untersuchung aktueller Trends im Decarbonizing und des Wettbewerbs zwischen Containerhäfen über die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für die an der Transportkette beteiligten Akteure. Zudem wurden Analysen statistischer Prognosemodelle für den Containerumschlag und der Simulation des Containerumschlags an On-Dock Schienenterminals untersucht.

Im Rahmen einer Seminarexkursion wurde die Hamburger Hafen und Logistik AG und die Hapag-Lloyd AG in Hamburg besucht. Die Studierenden hatten somit Gelegenheit, die Abläufe auf dem für seinen hohen Automatisierungsgrad bekannten Containerterminal Altenwerder hautnah zu erleben. Durch die Präsentationen der Gastgeber beider Unternehmen wurde das Seminar durch wertvolle Einschätzungen der aktuellen Entwicklungen aus Sicht der Praxis ergänzt. Abschließend entstand bei den Präsentation enausgewählter Seminarthemen vor den Unternehmensvertretern ein reger Austausch zwischen wissenschaftlicher Betrachtung der Studierenden und praxisorientierter Erfahrung der Experten aus den beiden Unternehmen.

Gastgeber:

  • Frau John (Abteilungsleiterin Terminal Entwicklung, HHLA)
  • Herr Hirt (Leiter Grundsatzfragen und Geschäftsentwicklung, HHLA)Herr Stieper (Leiter Operations, Hapag-Lloyd)

Teilnehmeranzahl: 30 Studierende

Seminar „Management robuster Distributionssysteme“

Exkursion nach Metzingen zu Hugo Boss

Im Wintersemester 2011/12 hat das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik ein Seminar zum Thema „Management robuster Distributionssysteme“ durchgeführt. Die 32 Studierenden haben dabei 13 verschiedene Aufgaben rund um zukunftsfähige Distributionssysteme und Megatrends in der Logistik bearbeitet. Neben einem Schulterblick mit einer Diskussion der Zwischenergebnisse wurden die ab-schließenden Resultate der Arbeiten an zwei Tagen präsentiert. Ein Highlight bildete der erste Präsentationstermin, welcher bei Hugo Boss in Metzingen stattfand und durch den die Brücke von Theorie zu Praxis sehr gut geschlagen werden konnte. Neben ei-ner Darstellung des Unternehmens, seiner Geschichte und der aktuellen Logistikprojekte war die Besichtigung eines zentralen Hängewarenlagers ein Höhepunkt für die Studierenden. Besonders hervorzuheben sind jedoch die ausgiebigen Diskussionen und Hintergrundinformationen während den Präsentationen der Seminararbeiten.

Durch Experten aus der Praxis gab es zu den studentischen Vorträgen direktes Feedback, Diskussionsbeiträge und Informationen aus dem logistischen Alltag. So wurde für die Studierenden während des Seminars ein breiter Austausch mit praktisch orientierten Experten angeboten. Mit Hilfe von Hugo Boss konnten die Studierenden einen Einblick in die tatsächliche Umsetzung von Logistiklösungen erlangen.

Gastgeber:

  • Hugo Boss: Herr Schneider (Director Logistics Global), Frau Münzing (Head of Logistics Projekt Management) , Herr Jender (HR Manager), Herr Leibfritz (Head of Logistics Planning)

Teilnehmeranzahl: 32 Studierende