Urbane Wertschöpfung

Urbane Wertschöpfung am internationalen Drehkreuz Frankfurt am Main

Die Urbanisierung beschreibt die ständig fortschreitende Verstädterung der Lebens- und Wirtschaftsräume. Während heute bereits die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten lebt, wird prognostiziert, dass es 2030 zwei Drittel sein werden. Ebenso wird der demografische Wandel hin zu einer alternden Bevölkerung spürbar werden. Insbesondere in Europa wird damit gerechnet, dass 2050 ein Drittel der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein wird. Ein weiterer Megatrend ist der deutlich messbare Klimawandel, welcher das Umweltbewusstsein der Konsumenten beeinflusst. Eine Herausforderung entsteht auch aus der Globalisierung der Güterproduktion und des Konsums. Die globale Güterproduktion ist in den letzten 50 Jahren um das neunfach gestiegen. Vor dem Hintergrund der aufgezeigten Megatrends stehen die Unternehmen vor der Herausforderung, ökonomisch und ökologisch vertretbare sowie sozial akzeptierte Lösungen für die „Urbane Wertschöpfung“ zu entwickeln. Es besteht ein Handlungsbedarf, die Wertschöpfungs- und Geschäftsprozesse an die sich wandelnde Umwelt anzupassen, damit der Standort und die Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben.

Ziel des Projekts ist es, Handlungsfelder für zukünftige Entwicklung im Bereich Produktion, Verkehr und Logistik darzustellen. Mit der Abbildung des Forschungstands und der Erhebung von Praxiswissen durch Expertenwissen hinsichtlich urbaner Wertschöpfung für Produktion, Logistik und Verkehr in Bezug auf die Region Frankfurt am Main, können die Einflussfaktoren für die Logistik von Morgen bestimmt werden. Daraus lassen sich Handlungsfelder entwickeln, aus denen sich die unternehmerischen Herausforderungen hinsichtlich der urbanen Wertschöpfung ableiten lassen. Mit der Generierung des „Zukunftswissens“ kann der Wissensvorsprung zum Wettbewerbsvorteil werden.

Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage einen Auszug aus dem Forschungsbericht „Urbane Wertschöpfung“.

Projektverantwortliche: Cora Bogusch und Jan Tränkner