Simulation automatisierter Hinterland-Containerterminals

Simulation automatisierter Hinterland-Containerterminals

Aufgrund der ansteigenden Transportleistung im Containertransport und des folglich zunehmenden Containerumschlags stoßen viele Hinterland-Containerterminals an Ihre Kapazitätsgrenzen. Um bestehende Kapazitäten zu erweitern und die Effizienz im Containerumschlag zu erhöhen, bedarf es neuer innovativer Lösungen. Geprägt durch den hohen Wettbewerb zwischen den Containerterminals und des Effizienzdrucks, erhalten automatisierte Systeme ähnlich zu vielen anderen Industrien auch Einzug im Containerumschlag.

Ziel der Kooperationsforschung ist es, gemeinsam mit der Contargo GmbH & Co. KG anhand des Fallbeispiels des trimodalen Terminals in Wörth am Rhein, ein Simulationsmodell zur Abbildung und Untersuchung der Automatisierung von Prozessen eines Hinterlandterminals zu entwickeln. Mittels dieses Modells sollen Einflussfaktoren auf das Systemverhalten eines Terminals identifiziert und bewertet werden. Darüber hinaus sollen im Projekt verschiedene Planungsalternativen in Bezug auf die zukünftig zu erwartenden operativen Anforderungen evaluiert werden. Dabei sollen unter anderen folgenden beispielhaften Fragen in der Simulation untersucht und beantwortet werden:

  • Welche Anzahl und Art von Ressourcen (z. B. wasserseitige Kräne) werden im Terminal benötigt? Wie können Lager- und Umschlagskapazitäten im Hinblick auf die Flächennutzung und Prozesseffizienz abgestimmt werden?
  • Wie wirken sich veränderte Prozesse im Rahmen der Automatisierung auf die Umschlagsleistung und Prozesskosten des Terminals aus?
  • Welche Einflussfaktoren haben die größten Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des dynamischen Systems? (z. B. welche Rolle spielen unterschiedliche Ankunftszeiten bzw. die Verteilung der Ankünfte auf die drei Transportmodi?)

ECKDATEN:

Laufzeit: Mai 2018 bis Oktober 2018

Projektpartner: Contargo GmbH & Co. KG