Aktuelle Forschungsprojekte

HiRo II – Marktpotenzial von Containertransporten aus dem Hinterland bei Nordrhein-Westfalen Richtung Rotterdam

Aufbauend auf eine Untersuchung zum südwestdeutschen Hinterland untersucht der Lehrstuhl für Unternehmensführung und Logistik gemeinsam mit dem Hafenbetrieb Rotterdam und Contargo im Projekt HiRo II das Marktpotenzial von Containertransporten aus dem NRW-Hinterland in die Seehäfen der Nordrange. Ziel des Projektes ist es, Relationen zu identifizieren, die zum einen den intermodalen Transport und zum anderen … mehr lesen

NIMU – Nutzung von Inertialdaten (IMU) zur Analyse des manuellen Kommissionierprozesses

Heutzutage werden ca. 75% der Läger manuell betrieben, wobei mehr als die Hälfte der Kosten für den operativen Betrieb durch die Kommissionierung verursacht werden. Gleichzeitig fordern Kunden höchste Qualität und sichern sich durch vertraglich festgelegte Strafen für Verspätungen und Fehler ab. Eine Verbesserung des Kommissionierprozesses würde folglich zu signifikanten Reduktionen des … mehr lesen

3D-Druck Wertschöpfungsketten

3D-Druck bzw. Additive Manufacturing hat das Potenzial, die traditionelle Beschaffung, Fertigung und Distribution maßgeblich zu verändern. Der Transport physischer Güter wird durch eine digitale Supply Chain abgelöst und so eine bedarfsgerechte Produktion individualisierter Produkte in Kundennähe ermöglicht. Dies erfordert, dass klassische Konfigurationen bestehender Supply Chains infrage gestellt und geeignete Supply Chain Designs für digitale Wertschöpfungsketten mit 3D-Druck … mehr lesen

PINTO – Taktische Produktionsplanung für Intermodaloperateure unter Berücksichtigung von stochastischer Nachfrage

Das stetig steigenden Transportaufkommen im maritimen Containerverkehr führt zunehmen zu Kapazitätsengpässen bei Transporten im Hinterland von/zu den Seehäfen. Aufgrund der hohen Massenleistungsfähigkeit und Umweltfreundlichkeit ist der intermodale Transporte per Bahn hierbei eine attraktive Alternative zum Straßengütertransport. Um das Transportaufkommen auf der Schiene weiter zu steigern, ist eine stetige Verbesserung des Transportangebots durch die … mehr lesen

SUPa – Simulationsbasierte Untersuchung von Handlungsalternativen im Palettentausch unter Berücksichtigung unterschiedlichen Akteursverhaltens

Die Problematik der Praxis im europäischen Palettentausch hat sich in den letzten Jahren nicht merklich verbessert. Insbesondere Spediteure, aber auch Verlader und Empfänger palettierter Güter tragen teilweise hohe Kosten für den Austausch der Paletten, die bei bis zu 4,96 € pro Umlauf liegen. Der größte Anteil davon sind Kosten für Reparaturen und den kompletten Ersatz beschädigter Paletten. Bei über einer halbe Milliarde Paletten, die weltweit im Umlauf sind, ergeben sich somit hohe Kosten für die beteiligten Akteure. Eine entscheidende Rolle beim Wertverlust spielt, ob Paletten bedarfsgerecht eingesetzt werden. Dies bedeutet, dass … mehr lesen

BlockProof – Einsatz der Blockchain-Technologie zur Überprüfung von Transportzertifikaten in der Luftfracht

Besonders in der Supply-Chain von Luftfrachtsendungen spielen Sicherheitsanforderungen eine wichtige Rolle. Zum Schutz vor Angriffen gelten daher im Bereich der Luftfracht besondere Sicherheitsanforderungen. Die Implementierung der Blockchain-Technologie bietet hier Perspektiven, nicht nur die Sicherheit weiter zu erhöhen, sondern gleichzeitig auch effizientere und schnellere Prozesse zu ermöglichen. Um dies zu erforschen, führt das Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik zusammen mit dem Fachgebiet Information Systems & E-Services und der créémedia GmbH gemeinsam das Projekt „BlockProof“ durch. Mehr zum Projekt finden Sie hier.

Green City Supply – Nachhaltige Einbindung des Schienengüterverkehrs in urbane Logistikkonzepte

In Anbetracht des hohen Verkehrsaufkommens und der anhaltenden Emissionsproblematik in deutschen Städten bedarf es neuer Konzepte für den städtischen Güterverkehr. Um eine Reduzierung der Verkehrs- und Emissionsbelastung durch einfahrende Lkw zu erzielen, bietet vor allem die Konsolidierung und Verlagerung von Transporten auf umweltfreundlichere Alternativen großes Verbesserungspotenzial. Der Schienengüterverkehr (SGV) gilt zwar gemeinhin als … mehr lesen

RelKV

Relationsbasierte Entscheidungsunterstützung im Kombinierten Verkehr

Kombinierter Straßen-/Schienengüterverkehr (KV) kann für KMU-Speditionen ein Ansatz zur erfolgreicheren Positionierung in einem durch geringe Margen und hohen Wettbewerbsdruck geprägten Transportmarkt sein. Die Vielzahl der Schnittstellen beim Umschlag zwischen den Verkehrsträgern und die damit verbundene erhöhte Komplexität der Transportorganisation stellen jedoch im Vergleich zum unimodalen Straßengüterverkehr (SV) wesentliche … mehr lesen

Simulation automatisierter Hinterland-Containerterminals

Aufgrund der ansteigenden Transportleistung im Containertransport und des folglich zunehmenden Containerumschlags stoßen viele Hinterland-Containerterminals an Ihre Kapazitätsgrenzen. Um bestehende Kapazitäten zu erweitern und die Effizienz im Containerumschlag zu erhöhen, bedarf es neuer innovativer Lösungen. Geprägt durch den hohen Wettbewerb zwischen den Containerterminals und des Effizienzdrucks, erhalten automatisierte Systeme … mehr lesen

Systematische Dienstleistungsentwicklung in der Kontraktlogistik

DB Schenker erhält regelmäßig von potentiellen oder bereits bestehenden Kunden die Möglichkeit, ein Angebot für eine ausgeschriebene Logistikdienstleistung einzureichen bzw. bestehende Lösungen kontinuierlich zu verbessern. Aktuell tragen die erarbeiteten Logistikkonzepte für jeden Tender bzw. für jedes Verbesserungsprojekt die individuelle Handschrift des verantwortlichen Mitarbeiters. Eine strukturierte und standardisierte Entscheidungsunterstützung bzw. eine … mehr lesen

Urban Logistics Facilities

Kooperativ genutzte Logistikeinrichtungen als Zukunftskonzepte für die Versorgung urbaner Zentren

Die Herausforderungen für die Durchführung von Logistikdienstleistungen in Städten nehmen vor dem Hintergrund des durch Urbanisierung und Digitalisierung veränderten Nachfrageverhaltens, der Verlagerung der Logistikeinrichtungen an die Stadtränder und der strengeren gesetzlichen Auflagen, wie Lieferzeitbeschränkungen und Umweltzonen, stetig zu. Besonders für kleine und mittelständische Logistikdienstleister (KM-LDL), welche eine verhältnismäßig geringe … mehr lesen